Mein WARUM fürs Onlinebusiness

von | Letzte Aktualisierung: 21/05/2022 | Veröffentlicht am 24/01/2022 | Persönliches | 4 Kommentare

Meinem grossen Warum (oder Purpose) für mein Onlinebusiness bin ich lange Zeit nicht auf die Spur gekommen. An einem Workshop von Sigrun, einem bekannten Onlinebusinesscoach aus Island, haben wir uns intensiv damit beschäftigt. 

Wer ein Warum hat, kann jedes Wie ertragen. – Friedrich Nietzsche

Mein Warum hat sich schon in der Kindheit gezeigt

Meine beiden Eltern stammen aus der Kriegsgeneration, sie sind also Kriegskinder. Zu dieser Zeit waren Gefühle nicht gefragt. Viele verstummten wegen der Kriegstraumata, wie meine Mutter. Andere wegen einer strengen Erziehung, wie mein Vater.

Ich war ein sensitives Kind, liebte das Schöne und das Weiche. Ich konnte singen, tanzen, lachen, malen, schreiben und vor allem glücklich sein. Ich weiss nicht, woher ich es genommen habe, dieses Glücklichsein, denn meine Gefühle wurden nicht verstanden. In dieser sechsköpfigen Familie war ich mit meiner Kreativität auffällig und anders. Dass ich mit Tieren, Pflanzen und Steinen sprach und für sie sang, war Anlass zu Besorgnis. Heute ist das vielleicht nicht mehr vorstellbar.

Aber unbeirrt hielt ich an meinem transpersonalen Weltbild fest. Ich staunte, dass sich meine Eltern immerzu Sorgen über alles Mögliche machten.

Zu dieser Zeit war ich am liebsten bei meiner Nonna, denn die konnte mich verstehen, da sie einen anderen Zugang zu sich hatte.

 

Das Warum für mein Business kristallisierte sich in der Jugendzeit heraus

Mit meinem Vater, einem Forscher, habe ich viele Jahre diskutiert. Denn sein analytisches, wissenschaftliches Denken schloss das Numinose aus. Doch immerhin konnte ich mit ihm philosophieren, was mich immer freute. Von ihm habe ich die Freude am Lesen und Schreiben „geerbt“. Auch die Freude am Erforschen – allerdings von inneren und nicht biochemischen Prozessen.

Meine Mutter war eine einfache und sehr praktische Frau. Von ihr habe ich Vieles mitbekommen. Sie hat sich mit Heilpflanzen ausgekannt und, wenn sie uns Märchen und Geschichten vorlas, war ich überglücklich. Heute arbeite ich selber sehr gerne mit Märchen.

Viele Jahre habe ich vergeblich versucht eine Verbindung zwischen Himmel (meinem Vater) und Erde (meiner Mutter) zu schaffen. Eine kindliche Vorstellung – aber ich fühlte ihr Getrenntsein, vor allem von sich selbst. Ihr oberflächliches Funktionieren statt Lebendigsein frustrierte mich, obwohl ich es nicht benennen konnte. Heute weiss ich, dass ich mit meiner Lebendigkeit eine maximale Herausforderung gewesen sein muss.

Aus mir heraus sprudelten Geschichten, Wünsche, Betrachtungen und Fragen. Ich kletterte auf Bäumen herum und sprang von Dächern herunter, wie meine Freunde. Ich war ein eigensinniges und wildes Kind, das sich am Leben erfreute.

 

Meine Rolle im Onlinebusiness

Vielleicht wurde ich deswegen eine Brückenbauerin, denn das Getrenntsein von der Lebendigkeit meiner Eltern hat mir Schmerzen bereitet. Ich bin heute die Brückenbauerin von der Frau zu ihrer Seele, zu ihren Wünschen und Visionen. 

Ich habe mein Leben lang weibliche Vorbilder gesucht, die wie ich beides in sich trugen, Himmel und Erde – heute würde man sagen Animus und Anima oder Shiva und Shakti. Weise und heilkundige Frauen, die darum wussten, wie wichtig es war, diese beiden Pole zu vereinigen. 

Heute bin ich selbst diese Frau, die sich mit weiblicher Weisheit auskennt – und denk nicht, dass dieser Weg ein einfacher war. Ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit ist das unglaubliche Potenzial von Schattenseiten und Verletzungen freizulegen. Deshalb ist es für Frauen wichtig, Weggefährtinnen und eine Pfad-Finderin zu haben, die Unterstützung und Wegweiser zur Verfügung stellen.

Ich bin immer tiefer in mein „Warum“ eingetaucht und habe damit auch meine Positionierung gefunden. Ich bin Mentorin für Medizinfrauen der neuen Zeit. Ich unterstütze Frauen wie dich, die ihre heilerischen, kreativen oder magischen Fähigkeiten entdecken, verfeinern und die Welt bringen möchten.

 

Weibliche Vorbilder auf der Suche nach dem Warum fürs Onlinebusiness

Meine Nonna war mein erstes Vorbild. Viele Male haben wir uns in ihr Boudoir zurückgezogen und bei Tee und Kuchen über allerlei Lebensweisheiten gesprochen.

Im Laufe der Zeit habe ich ein grosses Netzwerk von weiblichen Vorbildern aufgebaut. Ich habe sie aus Büchern, Vorträgen, Seminaren und Ausbildungen kennengelernt. Vieles habe ich dabei gelernt. Anderes hat sich aber einfach bestätigt, was ich immer schon wusste:

Es ist wichtig, dass Frauen ihre Eigenmacht entdecken und entwickeln!

Das höher-weiter-besser-Prinzip dieser Leistungsgesellschaft hat uns an den Abgrund geführt. Es ist allerhöchste Zeit, dass Frauen sich ihrer weiblichen Heilungs-Kräfte und ihrer Selbstbestimmung bewusst(er) werden.

Ich setze mich leidenschaftlich dafür ein, dass Frauen selbstbestimmt ein erfülltes Leben führen, damit ein Wandel in der Welt geschehen kann. Dabei sind Männer überhaupt nicht ausgeschlossen. Jene, die bereit sind, ihre weiblichen Anteile auch zu leben, sind genauso wichtig.

 

Mein Warum geht online

Online Sitzungen und Online Kurse erfreuen sich seit der Pandemie grosser Beliebtheit. Anfahrtswege fallen weg und der Fokus aufs Geschehen ist maximal gewährleistet. 

Mein persönliches Warum, um online zu gehen, ist, dass meine Wunschkundin aus dem ganzen deutschsprachigen Raum zu mir finden kann. Zudem kennt das Online Business andere Gesetzmässigkeiten als das 1:1 Coaching vor Ort. Zum Beispiel können Gruppen-Programme mit einer grossen Anzahl von Teilnehmerinnen angeboten werden. Ausserdem fallen das Herumreisen und ein zusätzlicher Praxisraum weg.

Ich bin überzeugt, dass das Onlinebusiness zukunftsträchtig ist.

Du kannst nur in etwas wirklich vollendet werden, das du liebst. Mach das Geld nicht zu deinem Ziel. Verfolge stattdessen die Dinge, die du gerne tust, und mache sie dann so gut, dass die Leute dich nicht aus den Augen lassen können. – nach Maya Angelou

Fazit: Es macht mich ausserordentlich glücklich, dass ich mein Warum gefunden habe. Es war immer schon da, aber für mich selber nicht so leicht zu entdecken.

 

 

4 Kommentare

  1. Nora

    Danke für den schönen Artikel! Die Kraft der weisen Frauen.

    Antworten
    • Barbara-Mira

      Danke Nora, es freut mich, dass er dir gefällt.

      Antworten
  2. Claudia

    Was habe ich das gern ! Bei dir fühle es sich rund an. Das ist nicht selbstverständlich.

    Antworten
    • Barbara-Mira

      Danke, liebe Claudia! 🌺

      Antworten

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