Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zur Mentorin für Medizinfrauen der Neuen Zeit

von | Letzte Aktualisierung: 20/06/2022 | Veröffentlicht am 31/05/2022 | Persönliches | 2 Kommentare

Ich bin die, die ich jetzt bin und immer schon war. Das wusste ich schon als Kind und Jugendliche. Deswegen konnte ich auch wichtige Stationen in meinem Leben voraussehen. Diese und andere Gaben habe ich mir zunächst durch Erziehung, Sozialisierung und Kultur ausreden lassen.

Ich liebte die Natur, den Gesang, Poesie, Blumen und Vögel, meine very-best-friends, den Wind, Geheimnisse und die Bewegung. 

Alles, was ich liebe, findet statt in meinen Angeboten für die Medizinfrauen der Neuen Zeit. Hier kannst du nachlesen, was eine Medizinfrau der neuen Zeit ist.

Wie ich wieder zu einer Liebenden wurde

Ich erinnere mich an frühe Zeiten, in denen ich bedingungslos liebte. Dieses Gefühl konnte ich über lange Zeit nicht erhalten, es ging verloren. Doch auf der Suche nach Liebe wurde ich selber zur Liebenden. In einer emotional kalten Familie aufgewachsen, suchte ich an vielen Orten nach Wärme. Bei den Grosseltern, Freunden, Partnern und in Gruppen. Erst viel später erkannte ich, was Selbstliebe wirklich heisst und dass Liebe nur auf diesem Weg zu kriegen ist.

Wie ich als Scannerin zu meinem Beruf fand

Mit 9 Jahren versprach ich einer Bibliothekarin in den USA, wo wir für zwei Jahre lebten, dass ich denselben Beruf ergreifen würde wie sie. Ein starker Seelenvertrag, denn ich wollte zunächst Entwicklungshelferin, Krankenschwester oder Psychologin werden. Auf wundersame Weise wurde ich Bibliothekarin.

Sobald ich das Diplom in Händen hielt, begann ich weitere Ausbildungen. Vieles hat sich angesammelt: dipl. Maltherapeutin, dipl. systemischer Coach, Kundaliniyoga-Lehrerin, um nur einige anzuführen. Dass dies alles mein Dach bilden würde für mein jetziges Wirken, konnte ich damals nicht abschätzen. Dass ich eine typische Scannerin war, erfuhr ich erst später.

Mädchen auf Baum lesend
Ich las am liebsten auf meinem Baum

Wie ich es anstellte, als  „Entwicklungshelferin“ unbezahlt zu arbeiten

An vielen Stationen in meinem Leben war ich als Entwicklungshelferin tätig, vor allem in Partnerschaften, Freundschaften und als Mutter. Unbezahlt und frustriert erkannte ich, dass ich diese Gabe zum Beruf machen und mich dafür bezahlen lassen wollte. Emotionale Arbeit ist in Wirklichkeit sehr kostbar und unbezahlbar. Ich erkannte natürlich auch, warum ich dies so selbstverständlich und kostenlos im privaten Bereich zur Verfügung stellte.

Wie ich zur Forscherin wurde

Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen habe ich mich Anfang Dreissig auf den Weg der Selbsterkenntnis begab. Mein spirituelles Leben begann und ich nahm den roten Faden meines Wissens aus der Kindheit und Jugend wieder auf. Ich erinnerte mich wieder. Selbst-Erforschung wurde für lange Zeit mein wichtigster Lebensinhalt. Schamanismus, Yoga, Psychotherapie und Advaita bestätigten mich in meinem Denken, Wissen und Fühlen.

Meine Raben-Trommel
Ich singe meine Seelenlieder und trommle dazu.

Wie die Heilerin wirksam wurde

Dass ich eine Heilerin bin, sagte mir schon mein erster Astrologe. Im Sinne des verwundeten Heilers, geht es immer zuerst darum, die eigenen Verletzungen zu heilen, bevor man wirksam andere dabei begleiten kann. Dieser Prozess dauert ein Leben lang an. Die Versöhnung mit meinen Eltern spielte bei mir eine wichtige Rolle.

Wie die wilde Frau lernte, Grenzen zu akzeptieren

Rückblickend erkenne ich, wie wild, ungezähmt und frei ich immer schon lebte. Wie viele verrückte Dinge ich getan habe: Ich war in Wüsten, auf Grönland und an vielen Orten der Welt. Ich habe unmöglichen Leuten vertraut, nur mir selber nicht. Ich habe mich manipulieren und klein halten lassen. Ich war sorg- und arglos. Und in dieser Zeit erlitt ich Unfälle. Selbstfürsorge und -vertrauen wurden ab dieser Zeit noch wichtigere Begleiter. Endlich konnte ich Grenzen akzeptieren und auch setzen.

Wenn du jetzt denkst, dass die 6 vorangegangenen Punkte negativ sind, möchte ich dir antworten: Eben nicht! Prüfungen gibt es in all unser Leben – früher oder später. Es ist sogar das Gegenteil der Fall. Diese Geschenke, einmal ausgepackt, machen uns zur Weisen, zur Heilerin und vielem mehr. Das lernst du in meinen Angeboten.

Barbara-Mira Jakob reitet in der Wüste auf einem Kamel
Ich reite mit dem Kamel durch die Weiten der Wüste

Wie mich Sat-Chit-Ananda fand: Eintauchen in die Unendlichkeit

Mit 60 erkannte ich, dass ich schon immer gewusst hatte, wer ich war. Ein tiefes Erlebnis in der Wüste konnte ich nach über 15 Jahren integrieren. Die Begegnung mit der Leere und der Glückseligkeit, im Sanskrit Sat-Chit-Ananda genannt, wurde fortan zur Quelle meines tiefen Glücklichseins. Dies bereitete den Weg, endlich die Rolle einzunehmen, die ich immer schon hatte.

In diesen Artikel gehe ich näher auf meine Erlebnisse ein : Was mir mein Claim „Ungezähmt schlägt mein wildes Herz“ bedeutet, kannst du hier nachlesen.

Wie sich der Kreis schloss und ich mich zur Mentorin für Medizinfrauen der neuen Zeit positionierte

Es erfüllt mich mit grosser Freude, Frauen zu begleiten, die ihre kreativen, heilerischen und magischen Gaben entdecken, verfeinern und mit der Welt teilen. Was mich als Mentorin für Medizinfrauen der heutigen Zeit besonders macht, kannst du hier nachlesen.

Schattenarbeit ist das Kernstück meiner Arbeit und beinhaltet die Arbeit, die du in diesem Blogartikel findest: Die seelisch-alchemistische Verwandlung von Blei zu Gold beschreibt diesen Prozess.

Dare to rise und werde eine Medizinfrau der neuen Zeit!

2 Kommentare

  1. Nicola Jaeger

    Aufregend, interessant und irgendwie auch vertraut. Ich hoffe, dass du weiterhin so sicher voranschreitest, dass sich dein Weg bereitwillig vor dir entfaltet. Sollte es einmal nicht so sein, wirst du auch die Prüfungen meistern und in Herausforderungen das Gute sehen, da bin ich mir sicher. Ich habe in den letzten 1-2 Jahren begonnen, meine Schatten zu ergründen und denke, dass Selbstliebe in der Tat der Schlüssel zu allem ist. Viel Erfolg bei allem!

    Antworten
    • Barbara-Mira

      Liebe Nicki – herzlichen Dank für die wertschätzenden Worte und Wünsche. Ja, Schattenarbeit und Selbstliebe ist zentral. Viel Erfolg und alles Gute auch für dich!

      Antworten

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