Der grosse Traum der Selbständigkeit: Was es heisst, mit 60 ein Onlinebusiness aufzubauen

von | Letzte Aktualisierung: 26/07/2022 | Veröffentlicht am 02/08/2021 | Persönliches | 0 Kommentare

Begeistert habe ich mich ins Onlinebusiness-Abenteuer gestürzt und habe dafür Sicherheit und Komfortzone aufgegeben. Ich bin überzeugt davon, dass diese Art des Lernens und des Kommunizierens zukunftsweisend ist.

Das Hamsterrad verlassen: Angst und Freude

Über 30 Jahre war ich angestellt. Daneben hatte ich als zweites Standbein, ein Coaching-Angebot. Mir wurde irgendwann klar, dass neben einer Festanstellung wenig Zeit und Musse blieb, mein eigenes Projekt voranzutreiben.
Die Festanstellung hatte Vorteile, allerdings auf Kosten meiner Kreativität, Selbstwirksamkeit und der Selbstachtung. Zudem wollte ich endlich Herrin im eigenen Haus sein und dafür auch Verantwortung übernehmen.
Nach verschiedenen Persönlichkeitsentwicklungs-Kursen fiel der Entscheid schnell und beherzt.
Die Freude war da – aber sie fiel deutlicher kleiner aus als erwartet. Visionen und Ideen habe ich zur Genüge, aber auch Ängste. Was wenn es nicht klappt mit der Selbständigkeit? Was, wenn …? Zum Glück lerne ich gerade viel über das eigene Mindset, um mit solchen Ängsten umzugehen.
Ich halte mich an eine Lieblings-Dichterin Mascha Kaléko (aus Rezept):

„Zerreiß deine Pläne. Sei klug

Und halte dich an Wunder.

Sie sind lang schon verzeichnet

Im großen Plan.

Jage die Ängste fort

Und die Angst vor den Ängsten“.

Natürlich gab es Stimmen wie „du bist verrückt, deine Pensionskasse aufs Spiel zu setzen“, doch abhalten konnte mich nun nichts mehr. Da ich sehr gerne arbeite, werde ich es so lange wie möglich tun – und jetzt erst recht.

Neupositionierung: Das Onlinebusiness hat seinen eigenen Herzschlag

Eine Freundin erzählte mir, dass sie an einem Launch-Kurs mitmache. Da ging es darum, dass man sein Produkt in einen Onlinekurs verwandelte und wie man ihn schlussendlich verkauft. Ich dachte, „tönt super, mach ich mit“.
Aber ohalätz – ich hatte keine Ahnung vom Onlinegeschäft und keine Ahnung was mich da erwartete. Aber ich verstand sehr schnell, dass da eine grosse Zukunft darin schlummert. Als Visionärin habe ich ein feines Gespür dafür, was die Zukunft bringen wird. Auch wenn in der Schweiz noch nicht so bekannt: Onlinekurse sind spätestens seit der Corona-Zeit eine super Möglichkeit, um sich weiterzubilden, vernetzt und verbunden mit einer Community zu sein und den Reise-Fussabdruck klein zu halten.
Bei meinem ersten (abgebrochenen) Launch habe ich begriffen, dass ich mich umpositionieren muss.
Im Onlinebusiness ist es zum Beispiel wichtig, nicht möglichst viele Frauen, sondern die richtigen anzusprechen. Wo konnte ich das alles lernen? Da mein Onlinebusiness-Netzwerk klein war, wusste ich auch nicht, womit ich beginnen sollte. Ich kaufte also kleinere und auch grössere Kurse, um zu erkennen, auch hier finden sich allerlei Versprechen, die nicht eingehalten werden (können).

Das Onlinebusiness ganz in weiblicher Hand?

Es ist mir sehr wichtig, dieses Geschäft bei Frauen zu erlernen. Denn diese haben eine ganz andere Weise, um mit Business, Wachstum und Erfolg umzugehen.
Mittlerweile habe ich bei Kolleginnen gesehen, dass sie ihre Männer angestellt haben, um die Technik sicherzustellen. So ganz emanzipiert scheint mir dieses Konzept nicht zu sein.
Dennoch ich ziehe es in Betracht: Wenn du also einen tollen Mann kennst, der mein glückliches Single Dasein beenden will, immer her damit! Allerdings nur unter der Bedingung, dass er für mich arbeitet. (Soviel zum Thema Liebe.) Und da guckst du, Männer in meinem Alter wollen nur noch in den Ruhestand 🤣.
Bis dahin gilt: Selbst ist und zahlt die Frau.
Mit dem Positionierungskurs “LeuchtfeuerYourBusiness” von Maria Bonilha habe ich viele Grundlagen erarbeitet. Allerdings habe ich erst beim Bloggen mit Judith Sympatexter Peters meine Wunschkundinnen und meine Themen definieren können.
Durch das Schreiben wird mir Vieles erst richtig klar. Ein Prozess, der noch andauert. Schreibend-erkennend weiss ich jetzt, dass ich erfolgreiche Frauen, die erschöpft, leer oder angetrieben sind, unterstützen werde. Diese Frauen sind häufig angestellt und im mittleren Kader tätig – mit denen kenne ich mich gut aus! Häufig bedienen sie sich patriarchalischer Grundwerte: schneller – höher – weiter. Sie konnten (noch) nicht lernen, wie weibliche Führung und Entspannung funktionieren und erschöpfen sich dadurch zunehmend.
Meine Antwort auf Vieles: Erkenne dich selbst! Und genau dahin zielen meine Angebote.

Technik-Kungfu (Wortschöpfung Judith Sympatexter): Welcher Onlinekurs darf es denn noch sein?

Seit Monaten schlage ich mich mit der Technik herum. Eine neue Website zu gestalten und zu füllen ist ein enormer Prozess.
Welchen Zahlungs- und Mailanbieter, welche Plugins? sind neben Fragen wie Idee, Gestaltung und Umsetzung des Freebies und der dazugehörenden Landingpage. Das alles braucht Zeit und Nerven.
Immer wieder begegnen mir tolle Onlinekurse, die verführerisch tönen, aber jetzt wird nicht mehr geshoppt, jetzt wird umgesetzt. Damit ich ich meiner dringendsten Frage: Wann gehts endlich los? näher komme.
Zum Glück habe ich eine virtuelle Assistentin gefunden, die nicht nur Marketing kann, sondern auch Technik. Was für eine Erleichterung.

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